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Mehr als 90 Prozent aller Einwohner Brasiliens leben an der Atlantikküste und in ihrer unmittelbaren Umgebung. Das bedeutet, dass das riesige Binnenland nahezu menschenleer ist.
Die Fläche Brasiliens wird dominiert vom Amazonas Regenwald. Mit etwa 3,9 Mio Qkm macht Amazonien mehr als die Hälfte Brasiliens aus. Der 6500 Km lange Strom mit seinen tausenden Nebenflüssen entwässert das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde und gilt für Wissenschaftler als Lunge unseres Planeten. Es handelt sich um Flachlandregenwald, der in der Regenzeit zu großen Teilen metertief überflutet ist. Hier leben noch viele Ureinwohner Brasiliens in kleinen versteckten Indianersiedlungen. Im äußersten Norden Amazoniens erheben sich die Ausläufer der Anden und erreichen mit dem Pico da Neblina (3014m) die höchste Erhebung Brasiliens.


Der äußerste Osten Brasiliens besteht teils aus trockenem Hochland, teils aus Grasland für intensive Viehwirtschaft und aus agrarwirtschaftlich genutzten Flächen für Bananen, Kokosnüsse oder Mais. Daneben aus einer mit schönen Stränden gespickten Küstenregion. Sowie den einzigartigen Inseln der Gruppe Fernando de Noronha.


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Amazonien geht im Süden über in das Sumpf- und Savannengebiet des Pantanal, einem Paradies für wild lebende Tiere wie das Tapir, das Capivara, die Jacares oder den Jaguar. Insbesondere kann hier eine enorme Vogelvielfalt beobachtet werden.


In Richtung Südwesten schließt sich das Hoch- und Bergland von Mato Grosso do Sul und Paraná an, das mit dem 2892m hohen Pico da Bandeira seine höchste Erhebung hat und die Grenze zur atlantischen Küstenregion bildet. Östlich befinden sich mit Sao Paulo und Rio de Janeiro die großen Metropolen und Ballungszentren Brasiliens.


Im Süden ist der ehemalige Regenwald der Mata Atlantica nahezu vollständig abgeholzt und durch landwirtschaftliche Nutzflächen ersetzt worden.Hier werden heute v.a. Zuckerrohr, Soja und Kaffee angebaut.


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Die Bundesstaaten im Einzelnen


Name Größe in qkm Ew. (2007) Hauptstadt
Acre 152.581 680.000 Rio Branco
Alagoas 27.768 3.100.000 Maceió
Amapá 142.815 620.000 Macapá
Amazonas 1.570.746 3.450.000 Manaus
Bahia 564.693 14.000.000 Salvador
Ceará 148.826 8.230.000 Fortaleza
Distrito Federal 5.822 2.420.000 Brasilia
Espirito Santo 46.078 3.510.000 Vitória
Goiás 340.087 5.690.000 Goiania
Maranhao 331.983 6.240.000 Sao Luis
Mato Grosso 903.358 2.890.000 Cuiabá
Mato Grosso do Sul 357.125 2.290.000 Campo Grande
Minas Gerais 586.528 20.200.000 Bela Horizonte
Pará 1.247.689 7.060.000 Belém
Paraiba 56.440 3.675.000 Joao Pessoa
Paraná 199.315 10.380.000 Curitiba
Pernambuco 98.312 8.535.000 Recife
Piaui 251.529 3.185.000 Teresina
Rio de Janeiro 43.696 16.380.000 Rio de Janeiro
Rio Grande do Norte 52.797 3.125.000 Natal
Rio Grande do Sul 281.749 11.035.000 Porto Alegre
Rondonia 237.576 1.540.000 Porto Velho
Roraima 224.299 400.000 Boa Vista
Santa Catarina 95.346 5.970.000 Florianopolis
Sao Paulo 248.209 41.110.000 Sao Paulo
Sergipe 21.910 2.000.000 Aracaju
Tocantins 277.621 1.365.000 Palmas
zum Vergleich:
Deutschland 357.021 80.600.000 Berlin


Bundesstaat Flagge Beschreibung
Acre Acre Westlichster Bundesstaat im Flachland-Regenwald, der zum Amazonasbecken gehört. Hauptsächlich Kautschuk- und Baumnussernte.
Alagoas Alagoas Zweitkleinster Bundesstaat am Atlantik mit 230 Km zum größten Teil Sandstränden. Zuckerrohr als Hauptanbauprodukt. Daneben Vieh und Geflügelzucht.
Amapá Amapá Nördlichster Bundesstaat am Atlantik, fast vollständig mit tropischem Regenwald bedeckt. Fischerei ist wichtigster Erwerbszweig.
Amazonas Amazonas Mit über 1,5 Mio Qkm größter Bundesstaat und größer als die meisten Staaten der Welt (Deutschland = 357.000). Vollständig mit Flachland-Regenwald bedeckt und von einem gigantischen Flusssystem durchzogen. Höchster Berg Brasiliens (Pico da Neblina; 3014m) liegt im Norden an der Grenze zu Venezuela.
Bahia Bahia Etwa so groß wie Frankreich liegt Bahia an der östlichen Atlantikküste, die hier fast 1200 Km lang ist und unendlich viele und lange Sandstrände hat. Tourismus und Kakaoanbau sind wirtschaftlich wichtig. Salvador war bis 1763 Hauptstadt von Brasilien.
Ceará Ceará Am nördlichen Atlantik gelegener Bundesstaat mit 600 Km langer Sandstrand-Küste. Ideales Surfing-Gebiet wegen ständiger starker Winde. Imposante Dünenlandschaften und Lagunen sind typisch. Tourismus, Baumwoll-, Bananen- und Kokosnussanbau, sowie Viehwirtschaft sind wichtig für den Lebenserwerb.
Distrito Federal Distrito Federal Seit 1960 beherbergt dieser kleine Distrikt die planerisch geschaffene Hauptstadt Brasilia.
Espirito Santo Espirito Santo Ein kleiner Küstenabschnitt macht den Bundesstaat aus, der sehr gebirgig ist und mit dem 2890m hohen Pico da Bandeira den höchsten Berg im Süden Brasiliens hat. In den Bergen wird v.a. Kaffee angebaut. Auch Kakao und Zitrusfrüchte sind landwirtschaftlich bedeutend.
Goiás Goiás Goiás ist so groß wie Deutschland und liegt im zentralen Hochland auf durchschnittlich 1000m Höhe. Busch- und Grasland sind vorherrschend. Sojaanbau wird extensiv betrieben. Bodenschätze wie Edelsteine und Gold haben die Geschichte des Staates geprägt und sind auch heute noch bedeutend.
Maranhao Maranhao Maranhao ist fast so groß wie Deutschland, liegt am Atlantik und ist landschaftlich geprägt durch den Kontrast von tropischem Amazonas-Regenwald im Nordwesten und dem trockenen Hochland im Südosten. Dünenlandschaften im Küstenbereich gehören zu den Attraktionen. Der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen.
Mato Grosso Mato Grosso Der drittgrößte Bundesstaat war ursprünglich fast vollständig mit tropischem Regenwald bedeckt. Viele der größten Amazonas-Nebenflüsse entspringen hier. Heute stehen in Mato Grosso die weltweit ausgedehntesten Sojaanbauflächen. Der Regenwald musste dramatisch weichen, ebenso die heimischen Indianerstämme.
Mato Grosso do Sul Mato Grosso do Sul Ein Drittel der Landesfläche gehört zum Sumpfland des Pantanal. Nach Südosten hin steigt das Land zum Küstengebirge hin an. Die Bevölkerungsdichte ist sehr gering. Viehwirtschaft spielt eine große Rolle. Ebenso Landwirtschaft mit Baumwolle, Zuckerrohr und Soja.
Minas Gerais Minas Gerais Der große Bundesstaat (groß wie Frankreich) nördlich von Rio de Janeiro ist gebirgig und reich an Wasserwegen und Bodenschätzen (Bergbau). Die höchsten Berge sind 2780m (Pico do Cristal) und 2787m (Pico das Agulhas Negras) hoch.Das Land ist sehr fruchtbar und wird zudem intensiv landwirtschaftlich genutzt.
Pará Pará Der zweitgrößte Bundesstaat ist ähnlich wie Amazonas von tropischem Regenwald bedeckt und wird geprägt durch den immer breiter werdenden Amazonas und seine großen Nebenflüsse. Abholzungen und Konflikt zwischen Indianern und Siedlern und Goldsuchern machen immer wieder Schlagzeilen.
Paraiba Paraiba Der recht kleine und bergige Staat liegt am Atlantik. Zuckerrohr und zunehmend Tourismus zählen zu den Einkommensquellen.
Paraná Paraná Der bergige Staat Paraná liegt im Süden Brasiliens mit etwa 100 Km Atlantiküste. Die Hauptstadt Curitiba liegt auf über 900m Höhe. Viele Einwohner haben europäische Wurzeln. Im Westen an der Grenze zu Argentinien liegen die Iguazu-Wasserfälle.
Pernambuco Pernambuco Der 98.000 Qkm große schmale Staat liegt am Atlantik, reicht aber weit ins Landesinnere hinein, wo in den Bergen gigantische Stauseen gebaut wurden. Ansonsten leben die Einwohner v.a. von Baumwoll- und Zuckerrohranbau. Zu Pernambuco gehört auch die als Meeresnationalpark geschützte Inselgruppe Fernando de Noronha.
Piauí Piauí Piauí liegt im Nordosten und ist landschaftlich vergleichbar mit Maranhoa, im Westen Regenwälder, im Osten trockene Hochebenen. Da es nur einen sehr kurzen Küstenabschnitt besitzt, spielt Tourismus kaum eine Rolle. Vieh- und Landwirtschaft beherrschen das Leben der Einwohner.
Rio de Janeiro Rio de Janeiro Der Staat Rio de Janeiro besteht aus einer wunderschönen Küstenregion, Hochebenen und einer Gebirgsregion bis 2787m (Pico de Agulhas Negras).Die Küste teilt sich in Costa do Sol mit weissen Dünenlandschaften und Costa Verde mit hübschen Buchten, Inseln und Sandstränden. Tourismus ist Wirtschaftsfaktor Nr. 1.
Rio Grande do Norte Rio Grande do Norte Der kleine Bundesstaat im Osten Brasiliens zählt zu den trockensten Regionen des Landes, was auch bedeutet, dass das Wetter oft sonnig und windig ist. Lange einsame Strände und die große Dünenlandschaft von Genipabu sind die Hauptattraktionen.
Rio_Grande_do_Sul Rio_Grande_do_Sul Der südlichste Bundesstaat liegt nicht mehr im Bereich tropischen Klimas. Im Norden laufen die Küstengebirge aus, so dass das Land eher flach ist und zum Großteil aus Savannen besteht, in der Viehzucht wirtschaftlich bedeutend ist. Die Einwohner haben zum Teil ihren Ursprung in Deutschland und Italien.
Rondonia Rondonia Rondonia liegt im tropischen Regenwald an der Grenze zu Bolivien. Die Bevölkerungsdichte ist sehr gering. Dieser Bundesstaat leidet besonders an der Vernichtung von Regenwald, zum Großteil bedingt durch das Vorkommen von Bodenschätzen wie Gold, Zinn, Mangan und Edelsteinen.
Roraima Roraima Roraima ist der am dünnsten besiedelte Staat ganz im Norden zur Grenze nach Venezuela. Vollständig Teil des Regenwaldes befinden sich große Mengen an Zinn im Boden. Dessen Abbau bedroht auch hier die noch intakte Natur.
Santa Catarina Santa Catarina Der Staat im Süden Brasiliens ist von Gras-und Buschland geprägt. In der Küstenregion und in den Bergregionen stehen Pinienwälder. An der Küste liegt eine der beliebtesten Inseln Brasiliens. Die Einwohner sind großen Teils europäischer Herkunft.
Sao Paulo Sao Paulo Der am dichtesten besiedelte Staat Brasiliens ist die wirtschaftlich-industriell wichtigste Region Brasiliens. Die Landesfläche ist noch z.T. mit Regenwald bedeckt und reicht in den Küstenbergen bis auf 2422m (Pico dos Marius). Ein Viertel der 41 Mio Einwohner lebt in der Stadt Sao Paulo.
Sergipe Sergipe Sergipe ist der kleinste Staat Brasiliens. Er war ehemals vollständig mit den begehrten Brasilholzbäumen bedeckt, und ist heute genauso vollständig abgeholzt. Landwirtschaft mit Zuckerrohe, Baumwolle, Zitrusfrüchten und Tabak erbringen nur ein geringes Einkommen. Die schönen Sandstrände locken jedoch immer mehr Touristen an die Küste.
Tocantins Tocantins Dieser Regenwaldstaat ist sehr dünn besiedelt und besitzt wenig Infrastruktur. Bevor er 1989 von Goiás abgespalten und selbständig wurde, war er Teil des wenig größeren, aber wirtschaftlich weit entwickelten Südens.



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